Fräulein Lindbloms fantastische Musikbox

sichtbare Musik für Menschen ab 3 mit der Schäl Sick Brassband
Regie : Martina Pfaff | Konzept : Anna Lindblom

Anna Lindblom -Gesang Raimund Kroboth -Waldzither Annette Maye -Klarinette/Bassklarinette
Udo Moll -Trompete Matthias Muche -Posaune Joachim Gellert -Tuba Mirek Pyschny -Perkussion

Hoppla, was ist denn mit der Trompete passiert? Da gucken aus ihr doch glatt drei bunte Luftballons heraus.
Kein Wunder, dass die Posaune und die Tuba auf diesen Ballon-Schmuck ein bisschen neidisch sind. Und so blasen
sie mit ein, zwei, drei kräftigen Atemzügen kurzerhand auch solche farbenfrohen Bällchen auf. Was man nicht
alles so machen kann, mit diesen blitzeblanken Instrumenten!
   Doch die Musiker von der Kölner Schäl Sick Brass Band beherrschen ihre Blasinstrumente eben nicht nur aus
dem Effeff. Ihre Fantasie kennt einfach keine Grenzen, wenn es darum geht, Klänge zu entdecken, die ein Mensch
nie zuvor gehört und vor allem noch nie gesehen hat. Aber solche Erlebnisse für Augen & Ohren erwarten nun
zuhauf all die neugierigen Menschen ab drei Jahren, wenn „Fräulein Lindbloms fantastische Musik-Box“ geöffnet
wird und faszinierende Geschichten von „sichtbarer Musik“ heraushüpfen. Da verwandeln beispielsweise die Bläser
der Schäl Sick Brass Band mit ihrem Spiel vom Himmel fallende Federn in ein wunderschönes Luftballett. Oder man
wird Augen- und Ohrenzeuge, wenn plötzlich ein Kontrabass-Solo auf einem Koffer gespielt wird!
   Regisseurin Martina Pfaff hat sich dieses szenische Konzert zusammen mit den Schäl Sicks ausgedacht, um
besonders Kindern im Vorschulalter Musik mal etwas anders nahezubringen. Statt mit den üblichen Kinderliedern
kann man schließlich in eine poetische und aufregende Welt eintauchen, in der die Luft zum Lebenselixier für
die Musik wird. „Luft, Körper, Schwingungen: Aus diesen Grundelementen lassen wir Musik entstehen und versuchen
so, für ganz junge Zuhörer von einem ganz neuen Standpunkt aus einen Zugang zur Musik zu schaffen“, so Martina
Pfaff. Und dafür greifen die Musiker gehörig in ihre unerschöpfliche Trickkiste, um die jungen Zuhörer auf
ihrer musikalischen Abenteuerreise mitzunehmen. Dabei erleben die Zuschauer rasante und ruhige Momente, können
sie mal atemlos staunen und mal kräftig mitmachen.
   Der rote Faden durch das Programm ist der Spaß an der Musik selbst, die mal auf der Bühne und mal zwischen
Musikern und Publikum entsteht. Und zwischendurch ist man verblüfft, was man noch so alles mit Luftballons
anstellen kann. Klar – mit Luftballons kann man die lustigsten Quietschgeräusche machen.
Aber so richtig Musik? Das geht! Wetten!?

Dauer : ca. 45 Minuten

Eine Produktion der MusikTriennale Köln 2010